abc-trends.de

Trends in Arbeit – Bildung – Chancen im 21.Jahrhundert

Decentralize the web with Diaspora

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Vier Studenten fordern Facebook heraus http://www.joindiaspora.com/. Und die User sind begeistert. 149.000 USD in gut zwei Wochen für ein Versprechen.

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Mai 15th, 2010 at 10:06 am

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“Die sieben Akupunkturpunkte des sozialen Organismus” Otto Scharmer

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Durch gezielte Eingriffe in sieben Kernbereiche unseres globalen denken und handels ist ein “shift” der globalen Gesellschaft hin zum “Kapitalismus 3.0″ möglich. Diese Überzeugung beschreibt Otto Scharmer in “Die sieben Akupunkturpunkte des sozialen Organismus” (deutsch).

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Mai 14th, 2010 at 7:44 pm

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Oxfam Manchester startet Kunstprojekt mit TOTeM: RememberMe

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Ein Beispiel für das “Internet der Dinge” ist das Kunstprojekt von Oxfam Manchester und TOTeM unter dem Namen “RememberMe” im Rahmen von FutureEverything 2010. Oxfam gespendete Kleidungsstücke oder andere Dinge werden von den Spendern mit Informationen versehen. Sie sprechen/schreiben über die Geschichte des gespendeten Gegenstandes und damit verbundene Erinnerungen. Ziel ist es den Wert der Dinge über den Preis hinaus darzustellen. Das Ganze geschieht mit RFID-Tags, QR-Code, iPhones…
Im Oxfam-Laden werden mit Lesegeräten die Geschichten und Erinnerungen der Vorbesitzer wieder “sichtbar” gemacht.

Im Projekt-Webshop http://www.talesofthings.com können registrierte Kunden ihre “Dinge” einstellen und mit Zusatzinformationen versehen.

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Mai 14th, 2010 at 7:35 pm

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Did you know (3.0)

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Did You Know?
http://thedigitalblur.com/2008/11/08/did-you-know-shift-happens-by-karl-fisch/

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März 7th, 2010 at 12:45 am

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voestalpine digitalks Part III – Microblogging, Video und Weak ties

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Microblogging goes business:

voestalpine digitalks Part III – Microblogging, Video und Weak ties

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Februar 28th, 2010 at 1:41 am

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“Sanktionen für Arbeitslose abschaffen”

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Heute gab es im Wirtschaftsteil der “Berliner Zeitung” ein Interview mit dem Sozialwissenschaftler Prof. Stephan Lessenich. Titel: “Sanktionen für Arbeitslose abschaffen”, “über fehlende Jobs, Grundeinkommen auch für Nichtstuer und veraltete Wachstumsgläubigkeit.”

Der Autor wendet sich gegen die “Kriminalisierung” von Arbeitslosen, da das vom einem Grundproblem in unserer Gesellschaft ablenkt. Und dieses ist: Es gibt in den entwickelten kapitalistischen Gesellschaften nicht mehr genügend Arbeitsplätze, die ein finanziell abgesichertes Leben ermöglichen. Alle bisherige Betrachtung des Arbeitslosenproblems geschieht auch bis heute durch die konjukturelle Brille. Frei nach dem Motto, dass es irgendwann wieder aufwärts geht mit den Arbeitsplätzen, wenn die Konjunktur wieder anspringt.

Der Anbetung des Wirtschaftswachstums durch die Politik steht die Hilflosigkeit beim Umgang mit den Konsequenzen dieser Entwicklung gegenüber. Vielleicht irgendwie verständlich, weil es bisher immer funktioniert hat. Doch das Verschwinden auskömmlicher Arbeitsplätze ist eine Entwicklung, die sich nach Prof. Lessenich seit 30 Jahren vollzieht. Der Niedriglohnsektor wird das Problem nicht lösen und auch nicht das Wachstumsbeschleunigungsgesetz.

Und wer wirft nun den ersten Stein in Richtung Realität? Wäre das nicht politischer Selbstmord? Vielleicht. Aber sicher sicher zielführender als die jetzige unsägliche Diskussion “unerbittlicher Aufklärer” über die ohnehin schon Ausgestoßenen.

Weil es gerade aktuell ist, sowohl seismische als auch politische Spannungen treten an den Rändern auf, den Rändern von tektonischen Platten, als auch an “Rändern” der Gesellschaft. Seismologen und Politiker wissen nicht wann es zu Bruch kommt. Aber Seismologen versuchen etwas dagegen zu tun. Tun das Politiker auch?

Das Interview: “Sanktionen für Arbeitslose abschaffen”

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Februar 28th, 2010 at 1:21 am

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A Flock of Twitters: Decentralized Semantic Microblogging

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Ein interessanter Beitrag über die Perspektiven des Microblogging, für alle diejenigen, denen Twitter nicht die Endstation des Microblogging ist.

Die Thesen des Autors:

  • 1. Das Web braucht keine zusätzlichen Anbieter, die eine weitgehende Kontrolle über eine große Anzahl von Usern ausüben.
  • 2. Das Web braucht deshalb keine “geschlossenen” Microblogging-Dienstanbieter.
  • 3. Das Web ist ein Mittel, in dem jeder Einzelne, Content und Kommunikation erstellen und pflegen und seine eigene Identität effizient und effektiv verwalten können müss und dabei nicht auf wenige der großer Anbieter angewiesen sein darf.
  • 4. Die einzige Möglichkeit, diese drei Punkte zu erreichen, ist für der Aufbau eines dezentralen Open-Source-Ökosystems, dass für das Microblogging die Möglichkeiten des Semantic Web nutzt.

Fazit

Es ist Zeit, wieder zum ursprünglichen Konzept des Internets, als einem vernetzten, dezentralen, offenen und unabhängigen “Gesprächs” von Personen zurück zu finden, die ihren eigenen Webspace betreiben und die mit ihrem eigenen Kommunikations-Kanal frei mit anderen kommunizieren.

Der einzige Weg zu einem wirklich offenen und dezentralen, globalen microblogging Netzwerk ist das Semantic Web.

Frei nach A Flock of Twitters: Decentralized Semantic Microblogging von Jeff Sayre.

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Februar 28th, 2010 at 12:20 am

Umfrage: Wachstumsgesetz nützt der Wirtschaft nicht

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„Deutschland-Check“ bewertet die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung

13.02.2010, Köln / Düsseldorf. – Das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ ist an der deutschen Wirtschaft bisher überwiegend wirkungslos vorbeigegangen. Wie eine Umfrage der IW Consult im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ergab, sieht rund die Hälfte der Industrieunternehmen keine Impulse des zum 1. Januar 2010 in Kraft getretenen Gesetzes für ihr Geschäft.

Die Änderungen bei der Unternehmenssteuer wirken sich demnach lediglich bei 16 Prozent der 716 befragten Firmen spürbar positiv aus. Jedes zehnte Unternehmen kennt die in dem Gesetz enthaltenen Steuererleichterungen gar nicht, ergab die Umfrage, die der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegt.

„Aus dem Gesetz zu Beschleunigung des Wirtschaftswachstum verdienen allein die Erleichterungen bei der Unternehmensbesteuerung überhaupt den Namen, sie machen aber weniger als 30 Prozent des Gesamtpakets aus“, sagt Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. „Der überwiegende Teil des Entlastungspakets ist reine Sozialpolitik und hat mit Wachstumsimpulsen nichts zu tun“, so Pellengahr.

Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz steht im Mittelpunkt des ersten „Deutschland-Check“, mit dem Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche in Zukunft monatlich die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung bewerten.

Für den „Deutschland-Check“ hat das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln einen Index entwickelt, der die Entwicklung des Wirtschaftswachstums und das Arbeitsmarktes auf einen Blick abbildet. Außerdem nehmen die Wissenschaftler genau unter die Lupe, welche ökonomischen Auswirkungen die wichtigsten Gesetzesvorhaben der Bundesregierung haben. Aktuelle Umfragen zeigen, was Unternehmen, Experten und Bevölkerung davon halten. Der „Deutschland-Check“ wird monatlich in der WirtschaftsWoche veröffentlicht.

Internetnutzer können ihren eigenen „Deutschland-Check“ machen und selbst über die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung abstimmen. Alle Gesetze, Expertenurteile und Umfrageergebnisse sind unter www.deutschland-check.de online.

Hier finden Sie den ausführlichen Endbericht der von IW Köln und IW Consult im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM und WirtschaftsWoche durchgeführten Studie.

Quelle: Presse INSM www.insm.de

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Februar 20th, 2010 at 7:59 pm

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Soziale Milchwirtschaft in Lobtal

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Im August 2009 war Richtfest für die Biomolkerei. Seitdem wurden u. a. 20 Tonnen Edelstahlausrüstungen für den Molkereibetrieb installiert und seit Januar gibt es unter der Marke “Lobetaler Bio” Joghurt, Dickmilch, Ayran, … aus Lobetal in den Bio-Märkten zu kaufen.

Das Besondere, so auf der Homepage zu lesen: “Wie in unserer Molkerei arbeiten auch hier behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen. Gemeinsam bewirtschaften sie 964 Hektar Wald- und Ackerflächen und kümmern sich um 181 Kühe sowie etwa gleich viele Jungtiere.”

Und. Nicht nur in der Landwirtschaft und den Molkereiprodukten wird auf Ökologie und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen geachtet, sondern auch bei der Verpackung. Die besteht aus einem innovativen Produkt, dass aus Kunststoff und 56% Kreide besteht. Ergebnis: 30% Gewichts- und Energieersparnis.

Fazit: Soziales Miteinander + lokale Produktion + Bio + Ökologie = Lobetaler Bio >>> Weiter erzählen und kaufen.

Mehr unter: http://lobetaler-bio.de und http://www.lobetal.de/

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Februar 20th, 2010 at 7:39 pm

Gesture-Cube wird mit Gesten kontrolliert

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Kein Touchscreen, sondern 5 Screens, die Gesten erkennen.
Mehr Infos zu diesem innovativen Konzept bei golem.de http://www.golem.de/1002/72888.html

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Februar 19th, 2010 at 12:37 pm

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Open Source 3-D Printer Turns Designs Into Objects

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Wired.com checks out MakerBot’s Cupcake CNC 3-D Printer. Using PLA, ABS, or HDPE plastic, this open source, $950 kit allows the user to fabricate small objects of virtually any shape.

Um Bezug auf den letzten Beitrag zu nehmen. Eigenproduktion von Dingen des täglichen Bedarfs und darüber hinaus ist für Prof. Bergmann ein zentraler Punkt der neuen Arbeit. Er sieht den Weg, weg von der Massenprouktion zur high-tec Eigenproduktion mittels intelligenter Maschinen, wie RepRaps oder personal fabricators. In spezialisierten Kleinstwerkstätten bieten Produzenten bspw. Geschirr, Ersatzteile oder vielleicht auch Zahnersatz an. So die Vision. Alles auf Basis von open source (patent- und lizenzfrei). Jeder hat Zugriff auf die Technologie. Die Trennung der Arbeitskraft vom Besitz an Produktionsmitteln wird auf diese Art und Weise unideologisch überwunden.

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Februar 18th, 2010 at 4:51 pm

Schöne neue Arbeit?

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Ja, ich bin ein Fan von Prof. Frithjof Bergmann. Ein stiller Fan. Einer, der bei http://youtube.com nach neuen Videos schaut oder bei http://neuearbeit-neuekultur.de/ nach neuen Infos zum Thema neue Arbeit sucht. Ich war auch einmal und das war ein Erlebnis im http://labor.entrepreneurship.de, als bei Prof. Faltin mein Idol zu Gast. Sehr beindruckend!

Ich denke, es ist richtig, was er sagt, dass viele Politiker den Knall noch nicht gehört haben, dass das Vorwärts zu ungebremstem Wachstum, wie es vor der Finanzkrise allerorts zu hören war, so nicht mehr angemessen ist und eher in den Abgrund (Klima, Armut, Terror) führt.

Und was erleben wir, den alten Schlachrossen der Finanzwirtschaft haben wir eine große Portion extra Futter und neue Hufeisen spendiert. Für neues Zaumzeug (inkl. Zügel) hat nicht mehr gereicht. Und genau deshalb wird das Futter auch nicht weiter gegeben, an die, die man doch einmal so gern bei ihrem wirtschaftlichen Aufstieg begleitet hat. Klar, in der Krise zeigen sich deine wahren Freunde.

Es wird wieder über die Wohltaten von Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke diskutiert. Dieses atomare Machbarkeitsgefühl steht im krassen Gegensatz zu unseren Fähigkeiten den Atommüll zu beherrschen, weil halt Anzünden immer einfacher ist, als Löschen. Und es kostet Milliarden, siehe Asse. In Asse wird man handeln müssen. In Sachen Laufzeitverlängerung kann noch anders entschieden werden. So sieht es momentan auch der Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen.

Und wir sind nicht mehr Exportweltmeister. Wieder diese Chinesen, selbst beim Eiskunstlaufen, … Letzteres ist nicht so schlimm. Aber Ersteres hat gravierende Wirkungen auf unseren Arbeitsmarkt. Nur künstlich verniedlicht durch die immense Kurzarbeit. Aber der Exportmarkt ist nicht der Einzige. Und diese wirtschaftliche Monokultur zeigt fatale Folgen. Die meiste Kurzarbeit gibt es im Herzland der deutschen Autoindustrie in Baden-Württemberg. Und es sieht nicht so aus, dass der Automarkt in Fahrt kommt (heute: Daimler 2.600.000.000 € Verlust). Und wenn da nichts anspringt, wird es für viele Familien richtig bitter, die nur von einem Gehalt ihr Haus abzahlen müssen.

Und was für Schlussfolgerungen werden gezogen. Eine Sozialstaatsdebatte entbrennt, in der um Regelsätze gefeilscht wird.
Selbst wenn man an den Stellschrauben der Regelsätze feiner differnziert hoch oder runter schraubt, ändert sich doch erstmal nichts an der wirtschaftlichen Situation.

Hungerlöhne und Zeitarbeit haben selbst in Aufschwungzeiten nicht zur geprießenen Vollbeschäftigung geführt. Und nun?
Was macht an, wenn man den alten Gesängen nicht mehr zu hören will oder kann.

Ich habe mich an den Professor erinnert und sein Buch gekauft. “Neue Arbeit kompakt” – Die Vision von einer selbstbestimmten Gesellschaft. Autoren sind der Professor und Stella Friedland.

Und um es vorweg zu sagen, auch hier ist es schwierig, keine schnellen Lösungen, Ideen, Ansätze, eine Utopie und tapfere (keine Ironie) Mitbürger, die wirklich in diesem Sinne was anders machen wollen. Also, auch hier eine gewisse Enttäuschung.

Es ist eine Zwickmühle in der die Politik und wir selbst gefangen sind. Die Wirtschaftslokomotive war jahrzehntelang unter Dampf, immer gradeaus zu neuen Höhen. Mal mehr Kohle in den Kessel oder über eine neue Weiche in eine andere Richtung. Millionen im Zug dahinter, zufrieden, gezogen und beschützt.

Und wenn das Gleis nun fast zu Ende ist oder die nächste Brücke verträgt weniger Last. Dann geht es mit weniger Leuten weiter. Aussteigen, umsteigen, wohin? Die Waggons der Kleinbahnen in der Fäche sind alle voll. In den Schüttgüterwaggons der Auffanggesellschaften zum Berwerbungstraining? Ist das die Lösung?

Also, was dann. Alle selbständig und selbst bestimmt arbeiten. Wer hat sich da schon Gedanken gemacht. Wer viele Jahre in einem Betrieb gearbeitet hat, wird nicht über Nacht zum Unternehmer. Prof. Bergmann sagt, man braucht wieder Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Gleichgesinnte, Räume zur Kommunikation und lokale Arbeit und Aufträge von der Kommune, von Nachbarn, Teilzeitjobs. So ungefähr soll oder wird es sein, wenn sich die Politik von der Vollbeschäftigung ehrlich verabschieden wird und dieses Umschwenken unterstützt. Aber macht sie das?

Und was macht man selbst? Wie sieht der persönliche Plan B aus? Hoffen auf Endlostransfer von der Arbeitsagentur/Jobcenter, auf inflationsbereinigt steigende Regelsätze.

Also, wer noch mehr Argumente braucht sich etwas Einfallen zu lassen, mit dem eigenem Leben, der sollte das Buch lesen.
Auch den zweiten Teil, den Realitätsschock, den die neue Arbeit bereiten kann und die Freude, so man seine Arbeit und sich gefunden hat. Diskussionsstoff für hoffentlich nicht mehr all zu lange und kalte Winterabende.

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Februar 18th, 2010 at 3:51 pm

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Das ewige Problem oder Ladies’ Choice – To Sir, With Love

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Das ist lange her, 1967, die Welt hat sich weiter bewegt, manche Probleme sind geblieben. Eine Jugenderinnerung an Lulu und Sidney Portier als Lehrer in einer Schule für schwer erziehbare Teenager. Am Schluss haben die Schüler ihn geliebt.

Was hat er getan? Letztendlich hat er die Schulbücher verbrannt und den Schülern das Leben gezeigt. So war das, soweit ich mich erinnere. Vielleicht gilt das heute noch!

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Dezember 30th, 2009 at 11:27 pm

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Auf einen Kaffee: Helge Thomas (von lutzland)

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Quelle: http://www.youtube.com/user/lutzland

So isses!!!!!!!!!!

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Dezember 30th, 2009 at 11:01 pm

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Gemeinnütziges Sugar Labs gibt zweite Version von Sugar-on-a-Stick frei

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Gemeinnütziges Sugar Labs gibt zweite Version von Sugar-on-a-Stick frei mit verbesserter E-Book-Unterstützung, macht aus jedem USB-Stick eine Lernumgebung für Kinder; Partnerschaft mit Nexcopy, Inc.

PARIS, 8. Dezember 2009 — Netbook World Summit: — Sugar Labs(R), die als gemeinnützige Freiwilligenorganisation für über eine Million Kinder in aller Welt die „Sugar“-Lernumgebung bereitstellt, gibt die Fertigstellung von Sugar-on-a-Stick v2 „Blueberry“ bekannt.

Der freie Download unter http://www.sugarlabs.org kann auf einem gewöhnlichen USB-Stick mit mind. 1 GB installiert werden, um auf jedem PC, Netbook oder Mac direkt die kinderfreundliche Sugarumgebung zu starten, ohne das existierende System anzurühren. Sugar ist außerdem für GNU/Linuxdistributionen verfügbar, läuft virtuell unter Windows und Mac OS X, und ermöglicht vernetzte Zusammenarbeit im Unterricht sowie automatisches Speichern im Journal. Die neueste Sugarversion bringt unter anderem eine einfachere Navigation, verbesserte Unterstützung von Drahtlosnetzwerken, vereinfachte Aktualisierung der Aktivitäten für Kinder, einfachere Tastaturkonfiguration und ein besseres Gnash für die Anzeige von Adobe Flash-Inhalten. Neue Aktivitäten wie „Physik“ und „OOo4Kids“ gesellen sich zu aktualisierten Favoriten wie „Browsen“ oder „Lesen“, das E-Books wiedergeben kann.

„Sugar-on-a-Stick ist eine großartige Möglichkeit, um Sugar kennenzulernen“, kommentiert Walter Bender, Geschäftsführer von Sugar Labs. „Wir wollen Eltern und Lehrer daran erinnern, dass es E-Books nicht nur auf teuren Lesegeräten für Gutbetuchte gibt. Als Teil der Bewegung für offenen Wissenszugang sind elektronische Bücher frei verfügbar, damit Kinder überall essentielle Lernfähigkeiten entwickeln können und die digitale Kluft, wo immer sie existiert, überbrückt wird“.

Sugar-on-a-Stick enthält mehrere Aktivitäten zum Finden und Anzeigen von E-Books im PDF-, EPUB- und DejaVu-Format. Die „Read Etexts“-Aktivität kann E-Books laut vorlesen und macht damit jeden alten PC oder billige Netbooks zur Vorlesehilfe für behinderte Leser. Mit Sugar können Kinder sogar ihre eigenen E-Books erstellen. Tausende Bücher für Kinder stehen auf Webseiten wie „Projekt Gutenberg“, „Internet Archive Children’s Library“, epubBooks.com, Feedbooks.com oder ManyBooks.net bereit. Andere Webseiten offerieren das Online-Lesen, so wie die „International Children’s Digital Library“.

An europäischen und amerikanischen Schulen gibt es Sugar-Pilotprojekte. Schulverwaltungen, die Sugar einsetzen möchten, werden sich für OLPCs kürzlich aktualisierte „XS“-Schulserver-Software interessieren, die ein „Sicherheitsnetz“ und Dienste auf Schulebene bereitstellt: Backup, Dokumentenverteilung, gefilterter Internetzugang und Moodleintegration. Um Schulen zu unterstützen, die diese Technik testen wollen, ist Sugar Labs eine Partnerschaft mit Nexcopy Inc. eingegangen. Gemeinsam mit der in Rancho Santa Margarita, Kalifornien beheimateten Firma, einem führenden Hersteller von USB-Kopierlösungen, wurde http://recycleusb.com geschaffen. Nexcopy wird gebrauchte USB-Sticks sammeln, sie mit Sugar-on-a-Stick laden und an Sugar Labs zur Verteilung in Schulen weiterleiten. Außerdem hat Nexcopy eine 20-fach USB-Kopierstation an Sugar Labs gespendet.

Greg Morris, der Gründer von Nexcopy, erklärt: „Nexcopy ist stolz auf die Partnerschaft mit einer gemeinnützigen Organisation wie Sugar Labs. Wir glauben, dass die Sugar-Lernumgebung ganz klar ein Schritt in die richtige Richtung ist, um Kinder im Umgang mit Rechnern vertraut zu machen. Wir wollen für Sugar Labs die technische Ausrüstung bereitstellen, die benötigt wird, um dieses philanthropische Projekt zum Erfolg zu führen. Wir helfen bei der Produktion großer Mengen von Sugarsticks für einen globalen Einsatz. Ich bin geehrt, dass Nexcopy Teil dieses Prozesses ist“.

Über Sugar Labs: Sugar Labs ist eine gemeinnützige Freiwilligenorganisation und Mitglied der Software Freedom Conservancy (conservancy.softwarefreedom.org). Ursprünglich war Sugar Labs Teil des „One Laptop Per Child“-Projektes (www.laptop.org). Nun koordiniert Sugar Labs Freiwillige aus aller Welt, die sich leidenschaftlich dafür einsetzen, Kindern durch die Lernplattform „Sugar“ pädagogische Möglichkeiten zu eröffnen. Sugar Labs wird durch Spenden gefördert und sucht nach Sponsoren, um die Entwicklung zu beschleunigen.

Quelle/Presse und weitere Informationen finden Sie auf www.sugarlabs.org.

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Dezember 29th, 2009 at 11:43 pm

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Open Source Microblogging With Status.net

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http://status.net ist ein open source “Twitter”. Beispiele: http://identi.ca (groß) http://iberliner.de (noch klein).

Mit http://status.net kann sich Jeder, jede Firma, Organisation, Community ihren eigenen microblogging Dienst aufbauen, selbst ohne eigenen Server, sondern mit einem Hosting-Paket. http://iberliner.de läuft bei http://all-inkl.com.

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Dezember 28th, 2009 at 10:24 pm

Was ist “Kapitalismus 3.0″?

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“Barnes’ Version 3.0 des Kapitalismus zeichnet sich dadurch aus, dass der Sektor des Marktes, in dem private Güter gehandelt werden, ergänzt wird durch einen Sektor von Gemeinschaftsgütern, die durch ein System verbindlicher Regeln effektiv gemanagt werden. Beide Sektoren sind notwendig für eine globale nachhaltige Entwicklung und für
ein effizientes Funktionieren von Wirtschaft und Demokratie.” (Kapitalismus 3.0. Einleitung, Ralf Fücks, http://www.boell.de/downloads/publikationen/Barnes_Kapitalismus_3-0_komplett_Endf.pdf)

Das Buch ist als freier Download unter http://www.boell.de/downloads/publikationen/Barnes_Kapitalismus_3-0_komplett_Endf.pdf erhältlich.

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Dezember 26th, 2009 at 1:20 pm

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Base of the Pyramid (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

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“Ashoka & Hystra’s joint research project surfaces the best energy business models operating in low income markets”
Quelle: http://www.youtube.com/user/Ashokavideos
 

[ZEIT ONLINE http://www.zeit.de/2009/53/Nooyi-Prahalad "Kritische Wunderkinder" beschäftigt u.a. mit dem indischen Managementprofessor C.P. Pralahad, dem Begründer der "Base of  the Pyramid".

Er ist der Meinung, dass die Herausforderung für den Westen darin besteht Technologie und Produkte für die 80% der Armen in der Welt zu entwickeln.]

Das Konzept Base (oder Bottom) of the Pyramid (BoP) beschreibt in der Managementliteratur Geschäftsmodelle und Ansätze zur erfolgreichen Einbindung bisher weitgehend vernachlässigter Bevölkerungsschichten in unternehmerische Wertschöpfungsketten. Als „Base of the Pyramid“ wird dabei zunächst der unterste Teil der Welteinkommenspyramide beschrieben. Diese „Ärmsten der Welt“ sollen im Rahmen der handlungsleitenden Elemente des BoP-Konzeptes in die unternehmerische Wertschöpfung als Kunden, Lieferanten, Distributeure o. Ä. integriert werden. Grundgedanke ist, dass sich auf diese Weise die Verfolgung unternehmerischer Chancen zielgerecht mit dem Bemühen langfristiger Armutsbekämpfung verbinden lässt.

Ursprung des BoP-Konzepts und Abgrenzung als Bevölkerungssegment

Das BoP-Konzept wurde ursprünglich unter der Bezeichnung „Bottom of the Pyramid“ von Prahalad und Hart, die dieses Konzept in einem Arbeitspapier aus dem Jahr 1998 einführten, geprägt.[1] In der aktuellen Literatur ist der synonym verwendete Ausdruck „Base of the Pyramid“, welcher den Sinnzusammenhang der Pyramidenbasis besser kennzeichnet, jedoch weiter verbreitet.[2]
Die Abgrenzung dieser Basis ist je nach Quelle unterschiedlich. Gängig scheint mittlerweile die Abgrenzung nach Daten der Weltbank, anhand derer ein Zustand „extremer Armut“ bei einem verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen (gemessen in Kaufkraftparitäten) von bis zu 1,25 US-$ pro Tag und ein Zustand „moderater Armut“ bei einem Einkommen von 1,25 bis 2,5 US-$ definiert wird.[3] Die gesamte BoP umfasst damit mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung, manche Autoren sprechen sogar von mehr als 4 Milliarden an der BoP lebenden Menschen.[4] In diesem Zusammenhang wird z. T. auch ein wenig plakativ von „B24B (business-to-4-billion)“[5] gesprochen.

Klassischer Ansatz: Die BoP als Absatzmarkt

Der ursprüngliche BoP-Ansatz nach Prahalad et al. fokussiert vor allem auf bisher ungenutzte Chancen an der BoP als Absatzmarkt. Entgegen weit verbreiteter Auffassung ist insgesamt ein unerwartet hohes Marktpotenzial an der BoP identifizierbar, welches gegenwärtig auf mehr als 5 Billionen US-$, erneut gemessen in Kaufkraftparität, geschätzt wird.[6] Trotz demnach offensichtlich vorhandener Marktchancen befinden sich die Menschen an der BoP bislang dennoch weitestgehend außerhalb des globalen Marktsystems. Dies liegt – so die Vermutung – insbesondere an vorherrschenden Fehleinschätzungen vor allem in wohlhabenderen Teilen der Welt. Insbesondere die Annahme, dass es an der BoP nicht genügend Kaufkraft und damit keinen tragfähigen Markt gäbe, gilt es nach Einschätzung der genannten Autoren zu kontrastieren. Sie führen u. a. an, dass die aggregierte Kaufkraft auch armer Gemeinden substanziell ist und Geschäfte ermöglicht, die dem Einzelnen aufgrund eines zu geringen Einkommens verwehrt bleiben würden.[7]

Moderne Auslegung und Erweiterungen: Die BoP als Ressourcenpool

Moderne Interpretationen des BoP-Konzeptes betrachten die BoP hingegen zumeist nicht nur als potenziellen Absatzmarkt am Ende einer Wertschöpfungskette, sondern eher als deren integrierten Teil mit eigenem Wertschöpfungspotenzial.[8] Gerade zur Einkommensverbesserung – und damit mittelbar auch zur Schaffung weiterer Absatzmöglichkeiten – stellen diese Ansätze eine tatsächlich integrative Einbeziehung der BoP in verschiedene Wertschöpfungsstufen in den Mittelpunkt der Überlegungen. Es wird u. a. davon ausgegangen, dass durch eine eingeschränkte Sichtweise (also z. B. der ausschließlichen Betrachtung von Absatzmärkten) betriebswirtschaftliche Chancen der BoP als Ressourcenpool unbeachtet bleiben. Im Fokus solcher echten integrativen Bemühungen – von Simanis/Hart in Gegenüberstellung zur ursprünglichen BoP-Idee auch als „second-generation BoP strategy“[9] bezeichnet – stehen besonders die zahlreichen, gerade an der BoP stark vertretenen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), denen die Einbindung in globale Wertschöpfungsketten einen Anschluss an Absatzmärkte auch außerhalb ihrer ursprünglichen Geschäftsgebiete verspricht.[10]

Kritik am BoP-Konzept

Kritik am BoP-Konzept bezieht sich häufig insbesondere auf den ursprünglichen Ansatz, welcher die BoP ausschließlich als potenziellen Absatzmarkt betrachtet. So wird kritisiert, dass die Märkte an der BoP ein deutlich geringeres Absatzpotenzial aufweisen als z. T. berechnet.[11] Teilweise wird aber auch bereits grundsätzlich in Frage gestellt, ob der Absatz bestimmter Produkte (z. B. Tabakwaren und Alkohol) einen Vorteil für die armen Bevölkerungsschichten bedeuten kann.[12] Auch die uneingeschränkte Verbreitung westlichen Konsumdenkens und westlicher Konsumstile kann negative Folgen sowohl für die BoP als auch für eine zukünftige Nachhaltige Entwicklung allgemein haben.[13] Zudem wird bisweilen bezweifelt, ob privatwirtschaftliche Unternehmen alleine entscheidend zur Verbesserung der Situation der weltweit Ärmsten beitragen können und ob auf dem BoP-Konzept basierende Geschäftsmodelle nicht zumindest flankierende Anstrengungen weiterer Akteure (z. B. staatlicher oder zivilgesellschaftlicher Institutionen) benötigen.[14]

Weiterführende Überlegungen, konzeptionelle Ausweitungen und empirische Relevanz

Wesentliche Weiterungen hat das BoP-Konzept in letzter Zeit u. a. mit der bereits angesprochenen Berücksichtigung von Beschaffungsmärkten und Produktionstätigkeiten an der BoP gefunden. Insbesondere auch die Kooperation mit weiteren Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit gerät zunehmend in den Blick von Wissenschaft und Unternehmenspraxis.[15] Die empirische Relevanz solcher Zusammenarbeitsformen, wie auch des BoP-Denkens im Allgemeinen, offenbart sich auch in zahlreichen Fallstudien zu erfolgreichen BoP-Geschäftsmodellen, wie sie heute bereits existieren.[16]
Verschiedene Erörterungen verknüpfen explizit privatwirtschaftliche Bemühungen um Armutsbekämpfung im Rahmen von Überlegungen zu gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung (siehe auch Corporate Social Responsibility oder Corporate Citizenship) mit erfolgreichen geschäftlichen Bemühungen um die BoP.[17] Neuere Forschungsbemühungen gehen zudem der Frage nach, ob und wie solche Geschäftsmodelle entwicklungs- und nachhaltigkeitsfördernd sind, da z. B. die Annäherungen an den ressourcenintensiven westlichen Lebensstil die natürlichen Lebensgrundlagen künftiger Generationen gefährden können.[18]

Einzelnachweise

Für vollständige Literaturangaben siehe Abschnitt “Zitierte Literatur” in diesem Beitrag.

  1. Vgl. Hart, S.L. (2008), S. ix, und Prahalad, C.K.; Hart, S.L. (2002), S. 67.
  2. Siehe z. B. Hahn, R. (2009a, b, c), Hahn, R.; Wagner, G.R. (2009); Kandachar, P.; Halme, M. (2008), Hammond, A.L.; Kramer, W.J.; Katz, R.S.; Tran, J.T. et al. (2007), Landrum, N.E. (2007), Hart, S.L.; Christensen, C.M. (2002), Boyer, N. (2003) und andere.
  3. Siehe Chen, S.; Ravallion, M. (2008), S. und Hahn, R. (2009a), S. 16ff.
  4. Z.B. Prahalad, C.K. (2005), S. 4.
  5. Boyer, N. (2003), S. 2.
  6. Vgl. Hammond, A.L.; Kramer, W.J.; Katz, R.S.; Tran, J.T. et al. (2007), S. 13.
  7. Vgl. in diesem Sinne u. a. Prahalad, C.K.; Hammond, A. (2008), S. 462, sowie Prahalad, C.K. (2005), S. 10–12. Dort werden jeweils noch weitere, aus verzerrter Wahrnehmung resultierende Problemfelder aufgegriffen und widerlegt.
  8. Vgl. Hahn, R. (2009a), S. 29ff.
  9. Simanis, E.; Hart, S.L. (2008), S. 2.
  10. Vgl. z. B. UNCTAD (2007), S. 20.
  11. Karnani, A. (2007a), S. 101.
  12. Vgl. Karnani, A. (2009), S. 41, Karnani, A. (2007b), S. 8ff.
  13. Kandachar, P.; Halme, M. (2007), S. 7, Kirchgeorg, M.; Winn, M.I. (2006), S. 172 u. 175, und Hahn, R. (2008).
  14. Vgl. z. B. Hahn, R. (2009a), S. 242.
  15. Siehe z. B. Brugmann, J.; Prahalad, C.K. (2007) und Simanis, E.; Hart, S.L. (2008).
  16. Siehe z. B. die zahlreichen Fallstudien unter http://www.nextbillon.net/resources/casestudies und http://www.growinginclusivemarkets.org/tools/casestudies.
  17. Vgl. z. B. Hahn, R. (2009a, b), Hahn, R.; Wagner, G. (2009), Davidson, D.K. (2008) und Hahn, R.; Grünschloß, C. (2008).
  18. Vgl. z. B. Hahn, R. (2009a), Hahn, R. (2008) oder Wijen, F. (2008).

Zitierte Literatur

  • Boyer, N. (2003): The base of the pyramid (BOP) – Reperceiving business from the bottom up, Global Business Network Working Paper, Mai, o.O.
  • Brugmann, J.; Prahalad, C.K. (2007): Der gelungene Pakt zwischen Geld und Gewissen. In: Harvard Business Manager, Nr. 7, S. 82–97
  • Chen, S.; Ravallion, M. (2008): The developing world is poorer than we thought, but no less successful in the fight against poverty, Policy Research Working Paper, Nr. 4703, Development Research Group, The World Bank, Washington/DC
  • Davidson, D.K. (2008): When CSR meets BoP – Ethical concerns at the base of the pyramid. In: Kandachar, P.; Halme, M. (Hrsg.): Sustainability challenges and solutions at the base of the pyramid: Business, technology and the poor. Greenleaf Publisinh, Sheffield 2008, S. 446–461. ISBN 978-1-906093-11-2
  • Hahn, R. (2008): Sustainable development at the BoP – On integrated approaches beyond trade-off-thinking. In: Kandachar, P.; Halme, M. (Hrsg.): Sustainability challenges and solutions at the base of the pyramid: Business, technology and the poor. Greenleaf Publisinh, Sheffield 2008, S. 446–461. ISBN 978-1-906093-11-2
  • Hahn, R. (2009a): Multinationale Unternehmen und die ‘Base of the Pyramid’ – Neue Perspektiven von Corporate Citizenship und Nachhaltiger Entwicklung. Gabler, Wiesbaden. ISBN 978-3-8349-1643-3
  • Hahn, R. (2009b): The ethical rational of business for the poor – Integrating the concepts Bottom of the Pyramid, Sustainable Development, and Corporate Citizenship. In: Journal of Business Ethics, Bd. 84, Nr. 3, S. 313–324
  • Hahn, R. (2009c): Das Konzept ‘Base of the Pyramid’: Integrative Geschäftsmodelle in Entwicklungsländern. In: WiSt Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Heft 8, S. 402-406
  • Hahn, R.; Grünschloß, C. (2008): CSR und der Ansatz ‘Bottom of the Pyramid’ – Gestaltungsmöglichkeiten eines Engagements westlicher Unternehmen im Segment ‘Ärmste der Armen’. In: Müller, M.; Schaltegger, S. (Hrsg.): Corporate Social Responsibility – Trend oder Modeerscheinung. Okeom, München. ISBN 978-3-86581-053-3
  • Hahn, R.; Wagner G.R. (2009): Menschenwürde und Unternehmensverpflichtung an der Base of the Pyramid. In: ZfWU Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Bd. 10, Nr. 1, S. 86-105
  • Hammond, A.L.; Kramer, W.J.; Katz, R.S.; Tran, J.T. et al. (2007): The next 4 billion – Market size and business strategy at the base of the pyramid. World Resources Institute, Washington/DC. ISBN 1-56973-625-1
  • Hart, S.L. (2008): Foreword. In: Kandachar, P.; Halme, M. (Hrsg.): Sustainability challenges and solutions at the base of the pyramid – Business, technology and the poor. Greenleaf Publishing, Sheffield. ISBN 978-1-906093-11-2
  • Hart, S.L.; Christensen, C.M. (2002): The great leap – Driving innovation from the base of the pyramid. In: Sloan Management Review, Bd. 44, Nr. 1, S. 51–56
  • Kandachar, P.; Halme, M. (2007): Introduction. In: Greener Management International, Nr. 51, S. 3–17
  • Kandachar, P.; Halme, M. (Hrsg.) (2008): Sustainability challenges and solutions at the base of the pyramid – Business, technology and the poor. Greenleaf Publishing, Sheffield. ISBN 978-1-906093-11-2
  • Karnani, A. (2007a): Misfortune at the bottom of the pyramid. In: Greener Management International, Nr. 51, Juni, S. 99–110
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  • Karnani, A. (2009): Romanticizing the poor. In: Stanford Social Innovation Review, Winter, S. 38–43
  • Kirchgeorg, M.; Winn, M.I. (2006): Sustainability marketing for the poorest of the poor. In: Business Strategy and the Environment, Bd. 15, Nr. 3, S. 171–184
  • Landrum, N.E. (2007): Advancing the Base of the Pyramid debate. In: Strategic Management Review, Bd. 1, Nr. 1 (Onlineausgabe)
  • Prahalad, C.K. (2005): The fortune at the bottom of the pyramid. Wharton School Publ., Upper Saddle River. ISBN 978-0-13-146750-7
  • Prahalad, C.K.; Hammond, A. (2008): Serving the world’s poor, profitably. In: Crane, A.; Matten, D.; Spence, L.J. (Hrsg.): Corporate social responsibility. Routledge, London et al., S. 461–474. ISBN 978-0-415-42428-8 (Wiederabdruck aus: Harvard Business Review 2002, Bd. 80, Nr. 9, September, S. 48–57)
  • Prahalad, C.K.; Hart, S.L. (2002): The fortune at the bottom of the pyramid. In: strategy + business, Bd. 8, Nr. 26, First Quarter, S. 54–67
  • Simanis, E.; Hart, S.L. (2008): The base of the pyramid protocol: Toward next generation BoP strategies, 2. Aufl., Cornell University, Center for Sustainable Global Enterprise, Ithaca/NY
  • UNCTAD (2007): The least developed countries report 2007. UN, Genf. ISBN 978-92-1-112717-1
  • Wijen, F. (2008): The environmental (un)sustainability of the base-of-the-pyramid (BoP) philosophy. In: Kandachar, P.; Halme, M. (Hrsg.): Sustainability challenges and solutions at the base of the pyramid: Business, technology and the poor. Greenleaf Publisinh, Sheffield 2008, S. 446–461. ISBN 978-1-906093-11-2

Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt am 19. August 2009 um 15:24 Uhr geändert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Base_of_the_Pyramid

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Dezember 26th, 2009 at 12:58 pm

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Moving Windmills: The William Kamkwamba story

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Was lehrt uns das in Sachen Bildung?

Ich denke die Motivation etwas zu schaffen ist die unbedingte Voraussetzung. Denn der Mensch, den wirklich, wirklich etwas interessiert, weil er begeistert ist, weil er noch einen Traum hat, der findet das benötigte Wissen, trotz aller Schwierigkeiten, trotz geringer Schulbildung.

Also, wie wecken wir wieder Träume bei Schulabbrechern oder Migranten? Wie können wir vorhandene Potentiale zur Entfaltung bringen?

Ich denke zuerst mit Coaching, das die Träume wieder erweckt. Nicht unbedingt mit Bewerbungstrainings. Aber mit der Vermittlung von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Können ist gefragt.

Zum Beispiel beim Bau von Savonius-Rotoren für 12 Volt-Netze und den Betrieb von einfachen Pumpen, um beim Thema des Videos zu bleiben. Etwas Nützliches tun für das Leben in Entwicklungsländern oder in ländlichen Gebieten in Deutschland könnte so ein Traum sein.

Denn, so hat bereits Aristoteles festgestellt, wenn sich die Notwendigkeiten der Welt mit deinen eigenen Fähigkeiten kreuzen, hast du deine Berufung gefunden.

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Dezember 20th, 2009 at 9:57 pm

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Kopenhagen gescheitert?

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Ja, ich habe es auch gehört und gelesen, alle haben gekämpft, nicht alle, aber wir und der Rest der Bestimmer, die 25, wir haben was vorgeschlagen und die Anderen haben sich nicht bewegt und sind letztendlich daran Schuld, dass alles den Bach runter geht.

Ich weiß nicht wer zu den 25 gehört, leider wurde detailiert dazu nichts berichtet. Aber 25 klingt schon gut, und sicher sind alle wirtschaftlich starken Länder dabei. Das heißt, wir stülpen wieder mal unsere Sicht auf die Dinge den Anderen über, denn wir sind die Wissenden, wir haben das ja auch alles verursacht. Und da wir wissen, was wir alles angerichtet haben, deshalb ist unsere Geduld und unser Verständnis für andere Positionen auch sehr begrenzt. Denn die Zeit drängt.

Also wir haben die Erfahrung und nun Schluss, alle müssen ja nicht die gleichen Fehler machen und wir sagen jetzt wo es lang gehen muss.

Fehleinschätzung! Der “Rest der Welt” (immerhin noch über ca. 160 Staaten) verhalten sich nicht wie gewünscht.
Vielleicht ist das auch normal. Warum sollten die, die vielleicht Jahrhunderte lang unter unseren “Wohltaten” gelitten haben so einfach vertrauensvoll zustimmen.

Aber vielleicht stimmt unsere Sicht auf die Dinge nicht, nicht auf das, was die Realtät ist. Vielleicht stimmt das System unsrerer Herangehensweise an die Probleme nicht.

Ich erinnere mich noch an ein Interview mir Gregor Gysi in der Wendezeit, der sagte, vielleicht ist so, dass wir gesellschaftliche Entwicklungsprozesse nicht einfach überspringen können.

Und das hat zum Einem mit unsererm Misstrauen zu tun. In Brasilen, Indien und China verlassen jedes Jahr viele Millionen Wissenschaftler und Ingenieure die Universitäten. Viel mehr als in den USA oder in Europa. Es wäre überheblich Ihnen zu unterstellen, zu übersehen, was wir in Sachen Klimawandel sehen. Auch die haben Verantwortungsbewußtsein und lieben ihr Land.

Und vielleicht ist auch diese Tonnenideologie falsch. Wir wollen die Erderwärmung auf 2 Grad begrenzen. Nun machen Sie mal was dafür. Wo ist das wie, das dem Bürger auch mitmachen lässt? Letztendlich sind es die Massen der Menschen, die Einfluss haben und die etwas verändern können. Vielleicht muss die politische Elite auch andere Wege finden, um wichtige Dinge zu kommunizieren, als nur über ihre Parteiklientel. Ich glaube die Leute wollen schon mitgestalten und sie engagieren sich auch, aber sie lassen sich halt immer schwerer vereinnahmen.

Vielleicht haben wir wirklich einen Systemfehler. Wir leben nun mal nicht in einer heilen Welt. Vielleicht hätte man nicht abstrakte Emissionswerte deckeln wollen. Vielleicht hätte man alle Staatschchefs nur einfach fragen sollen, ob es ok ist , dass Tuvalu mit nur ca. 12.000 Einwohnern als erstes Land absäuft. Ja oder Nein, nicht dazwischen, keine scheiß Enthaltungen. Und wenn das erste Land abgesoffen ist, dann kommt schon der Gedanke, was ist das nächste Land, das verschwindet. Wir doch nicht, oder? Vielleicht helfen existenzielle Überlegungen, Klarheit zu gewinnen.

Ich glaube nicht, dass Kopenhagen umsonst war. Ich hätte mir auch ein beruhigenderens und optimisterisches Ende von Cop15 gewünscht. Die Welt ist wie sie ist.

Aber vielleicht kann das dürre, nach alter Art zu Stande gekommnene Papier auch Denkanstoss sein, für das was nach Kopenhagen sein wird. Jedes Land für sich, wird ohne Schuldzuweisungen, sich Gedanken machen müssen.

Vielleicht sollte man am ersten und naheliegensten Problem anfangen. Was müssen wir für Tuvalu tun? Das ist der Gradmesser für die Reife der Weltgemeinschaft. Was sind wir bereit für die “Schwächsten” zu tun? Wir werden es sehen!

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Dezember 20th, 2009 at 2:25 am

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Und wie trägt dein Lebensstil zum Klimawandel bei? – Ein Forschungsprojekt in Österreich

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Grafik: SERI/SERI-Logo

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Mehr Wohlbefinden und Lebensqualität durch nachhaltige Lebensstile

Unsere Lebensstile beeinflussen das Klima: In unserer modernen Gesellschaft wird Lebensqualität größtenteils durch die “materiellen Güter des Lebens” definiert. So führen moderne Lebensstile oft zu einem höheren Ressourcen- und Energieverbrauch, und dadurch zu einem höheren Ausstoß an Treibhausgasen. Dieser Prozess verstärkt den Klimawandel. Anderseits gibt es eine wachsende Anzahl an Menschen, die einen weniger konsumorientierten Lebensstil pflegen und bewusst ihren Verbrauch an Ressourcen bzw. Energie so niedrig wie möglich halten. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass dieses „klimaschonende“ Verhalten die Zufriedenheit bzw. das Glück steigert. Engagement für nachhaltige Entwicklung erfüllt die Menschen auf emotionaler Ebene und kann so zu mehr Lebensqualität beitragen.

Das Projekt Lebensklima

Das Forschungsprojekt Lebensklima untersucht diese Zusammenhänge in zwei Fallstudienregionen: Gmunden und Graz. Interessierte SchülerInnen unterstützen das Wiener Forschungsinstitut SERI (Sustainable Europe Research Institute) bei einer aktivierenden Befragung der Bevölkerung. Die SchülerInnen werden in das Thema Lebensqualität eingeführt und auf ihre Aufgabe als InterviewerIn vorbereitet. Anschließend befragen die SchülerInnen die Gmundner  bzw. Grazer BürgerInnen zu ihren Lebensstilen, Einschätzung ihrer Lebensqualität und wie sie den Klimawandel wahrnehmen. Die Auswertung erfolgt gemeinsam mit den ForscherInnen. Die Ergebnisse werden in Workshops präsentiert, um gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen für nachhaltige Lebensstile (mehr Lebensqualität, weniger Klimawandel) zu entwickeln. Die Erkenntnisse dienen als Grundlage für Politikempfehlungen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene.

Das Projekt Lebensklima wurde vom Lebensministerium in Kooperation mit den Fallstudienregionen Gmunden und Graz in Auftrag gegeben. Neben dem Sustainable Europe Research Institute (SERI) sind die Forschungsinstitute BOAS, Karuna Consult und RaumRegionMensch an der Durchführung des Projektes beteiligt.

Mehr Infos dazu auf www.lebensklima.at

Kontakt

SERI – Sustainable Europe Research Institute
Garnisongasse 7/21, A-1090 Wien
www.seri.at
Mag. Johannes Frühmann (Projektleitung)
+43-1-969 07 28-22
johannes.fruehmann@seri.at
Magdalena Mayr (Öffentlichkeitsarbeit)
+43-1-969 07 28-22
magdalena.mayr@seri.at

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt „Lebensklima I“: Klimawandel im Zusammenhang mit Lebensqualität und Lebensstilen

Projektbeschreibung in Englisch und Deutsch (Download als pdf): www.seri.at/lebensklima
Auftraggeber: Lebensministerium und Bund-Bundesländerkooperation
Projektdauer: Juni 2009 – Mai 2010
Projektpartner: KARUNA Consult (www.heartsopen.com/), RaumRegionMensch (www.raumregionmensch.at/), BOAS (www.boas.at/)


Zum Weiterlesen:

Rauschmayer, F., Omann, I., Frühmann, J., Bohunovsky, L., 2008. What about needs? Re-conceptualising Sustainable Development. SERI Working Paper No. 8, http://seri.at/wp-content/uploads/2009/08/SERI-Working-Paper-8.pdf. (Englisch)
Frühmann, J., Bohunovsky, L., 2009. Und wie stil(l)en Sie Ihren Energiebedarf? Energieverbrauch und Lebensstile. SERI Highlight, http://old.seri.at/index.php?option=com_content&task=view&id=813&Itemid=142&lang=de_DE.
Lebensqualitäts- und Glücksforschung: http://seri.at/themen/quality-of-life/ (Englisch), http://old.seri.at/index.php?option=com_content&task=view&id=29&Itemid=300 und http://old.seri.at/index.php?option=com_content&task=view&id=646&Itemid=142

Quelle: Presseausendung J.Fühmann seri.at

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Dezember 19th, 2009 at 8:01 pm

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“Raise your voice – Thank you.”

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YouTube sagt Danke: “Thanks to all the people for following and contributing the campaign.” http://www.youtube.com/user/Cop15

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Dezember 18th, 2009 at 9:00 pm

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DIY – Vertical Gardening

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Legendär sind die verikalen Gärten von Patric Blanc, aber auch der Heimwerker kann für Hof oder Balkon etwas tun, z.B. einen vertikalen Garten aus einem alten Bücherregal bauen.

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Dezember 18th, 2009 at 8:36 pm

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“Kopenhagen ist überall – im Kiez, in der Region, im Pazifik”

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Gestern Abend fand in der Galerie Listros (http://listros.de) auf Einladung des fhochx Institut für Zukunftsfähiges Wirtschaften GmbH (http://fhochx.de) eine Veranstaltung mit dem schönen Titel “Wo bitteschön ist der Ausgang?” – konkrete Zukunftsentwürfe in der Diskussion, statt.

Frau Heide Wohlers (fhochx) formulierte den gemeinsamen Ausgangspunkt der drei “Impulsreferenten” für die ca. 50 interessierten Besucher in etwa so:

Der Klimawandel erfordert neben dem Einsatz neuer Technologien, einen sozialen Wandel, neue Werte und praktische Lösungen, die von der Mehrheit der Menschen verstanden und getragen werden.

Das Ziel ist ein anderes soziales und ökologisches Wohlstandsmodell. Ziel ist eine Zivilgesellschaft, die auf Kreativität und das Können der Vielen setzt.

Die Ideen, Erfahrungen und Überzeugungen der Referenten:

Christine Ax, Autorin des Buches “Die Könnensgesellschaft” bschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre mit dem Dilemma der Arbeitsgesellschaft und Strategien für Nachaltigkeit in Deutschland und Österreich. Es geht Ihr um Können – Handwerk – Ökonomie der Nähe, um Alternativen und das Glück guter Arbeit.

Es um Alternativen zur Massenproduktion auf Basis von Niedriglöhnen, Umweltzerstörung und Produktuniformität. Denn es wird produziert was sich gut verkaufen läßt, nicht unbedingt das, was der Kunde braucht.
Dafür, dass er es kauft, dafür sorgt das Marketing und zwar mit enormen Kosten. Aber es gibt Alternativen zur Massenproduktion von Schuhen, Bekleidung oder beim Hausbau.
Mehr http://koennensgesellschaft.de

Eric Bihl informierte über sein Tahiti-Projekt. Natürlich haben einige gleich nachgefragt, wie man da mitmachen kann, denn Tahiti, da wollte ich schon ….

Die Geschichte ist schon abenteuerlich. Sie beginnt für Eric Bihl mit dem Lesen eines Buches und der Erkenntnis das Ökoterrorismus auch keine gesellschaftliche Perspektive ist und der Suche nach Ideen und der Überzeugung das Equilibrismus (Gleichgewicht von Mensch – Natur – Kapital) eine Zukunftsperspektive ist. Es geht weiter mit einem neuen Buch vom gleichen Autor Dirk C. Fleck “Das Tahiti-Projekt”, dem ein Sachbuch zum Thema von Eric Bihl folgte.

Eric Bihl (Equlibrismus e.V.) über “Das Tahiti-Projekt”

“Der Initiator erzählt, wie es zu diesem ungewöhnlichen Buch von Autor Dirk Fleck gekommen ist.” Quelle: http://www.youtube.com/user/FAIRCONOMY

Un dann wird es praktisch. Der dazu gegründete Verein sucht und findet nach 3,5 Jahren auf der Insel Moorea in Französisch Polynesien einen Platz, in Form einer alten Hotelanlage und das Interesse der Verwaltung an diesem Projekt und Studenten von dort und aus den USA und hoffentlich auch die 16.000 Unterstützer weltweit, die symbolisch den Inselbewohnern beistehen sollen.

Dort also soll der Zukunftsmessestand, der neue Prototyp für eine Zukunftsgesellschaft aufgebaut werden.


Größere Kartenansicht

Eric Bihl ist überzeugt, dass wir den radikalen Wandel brauchen und dass wir schon heute über die erforderlichen technischen Möglichkeiten verfügen, in Harmonie mit der Natur zu leben.
Mehr http://www.equilibrismus.org, http://www.tahiti-project.org, http://www.tahiti-virus.org

Udo Blum, Gewerkschafts-Urgestein, einer der Väter der “Humanisierung der Arbeitswelt” in den 70er/80er Jahren sprach über die Vernetzung und den Aufbruch aus den Regionen. Der Regionale Aufbruch will die Gesellschaft wieder auf die Füsse stellen. Der Mensch soll dabei im Mittelpunkt stehen. Er vertrat den Vorrang von Arbeit vor dem Kapital, des Regionalen vor dem Globalen, der Kooperation vor der Konkurrenz, der Nachhaltigkeit vor Profitorientierung.

Beispiele wurden genannt und gezeigt, dass es geht. Zum Beispiel der Gärtner, der eine Aktiengesellschaft mit dem Geld der Bürger gründet und damit landwirtschaftliche Flächen für künftige Ökobauern kauft, oder Bauern vom Zinswucher befreit.
Mehr http://www.regionaler-aufbruch.de

An der Diskussion konnte ich leider nicht bis zum Schluss teilnehmen. Denn Abends mit zwei Bussen 10km hinter die Berliner Stadtgrente zu fahren, kann leider auch ein Abenteuer werden.

Aber vielleicht liest einer der Teilnehmer des Abends diesen Beitrag und führt die Diskussion fort. Ich würde mich freuen, wenn der Abend keine Eintagsfliege bliebe, denn das Interesse und ich glaube auch der Wunsch, Dinge zu ändern ist da.

Der Beitrag wurde unter Verwendung von Formulierungen aus der Pressemitteilung von fhochx.de geschrieben.

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Dezember 18th, 2009 at 7:03 pm

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Top 100 Tools for Learning 2009

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Dezember 17th, 2009 at 7:57 pm

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Weltverbessern à la Web 2.0 – Warum die Zukunft des Spendens im Internet stattfindet

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Weltverbessern à la Web 2.0 – Warum die Zukunft des Spendens im Internet stattfindet

Berlin, 4. Dezember 2009. Täglich werden auf der Videoplattform YouTube mehr als eine Milliarde Videos angeschaut. Die gedruckte Encyclopedia Britannica umfasst in ihrer aktuellen Ausgabe 65.000 Artikel – die englischsprachige Ausgabe der Internetseite Wikipedia mit ihren 3,1 Millionen Artikeln beinahe 50 Mal so viel. Und wäre das Soziale Netzwerk Facebook mit seinen über 300 Millionen Mitgliedern ein Staat, würde es mit den USA um den Titel des drittgrößten Landes der Erde ringen. Es ist unbestreitbar: Das Internet ist auf dem Vormarsch. Kein Wunder, dass auch immer mehr Spender ihre Spende online tätigen – besonders während der Weihnachtszeit.

“Das Internet ist ideal, um Menschen und ihr Wissen weltweit zu verbinden. Es bietet exakt das, wonach Spender heutzutage suchen: Mehr Transparenz über die Verwendung ihres Geldes und direkten Austausch mit jenen, denen die Spende zugute kommt”, so Till Behnke, Mitgründer und Geschäftsführer der gemeinnützigen Internetplattform betterplace.org. Mit mehr als 20.000 Mitgliedern und über einer Million Euro generiertem Spendenvolumen ist betterplace.org Deutschlands größte Spenden-Community. Wie Behnke erklärt, geht dabei der Großteil der Spenden nicht vom “klassischen Spender über 60 Jahre”, sondern von Menschen unter 40 ein, also von einer deutlich jüngeren und von den klassischen Hilfsorganisationen kaum erschlossenen Zielgruppe. …”* Weiterlesen

*Quelle: Presseauszug www.betterplace.org

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Quelle: Logo und Team-Foto von betterplace.org

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Dezember 17th, 2009 at 4:11 pm

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Die Veränderung unserer (Arbeits-)Welt … (2)

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“…und die Art und Weise, wie wir damit umgehen werden! Es geht um Bundespräsidenten mit Realitätsverlust, selbständige Vereine, unwichtige Politiker, mündige Bürger, gute alte Ideen, kommende Trends und am Ende immer wieder um Eigenverantwortung. Es liegt an uns! Niemand kann und niemand wird uns helfen! Mitschnitt eines Vortrages im Rahmen von Antizana – Salon & Kultur in Frankfurt! http://www.antizana.de

Zitat: Helge Thomas http://www.youtube.com/user/helgethomas

Mit freundlicher Genehmigung von Helge Thomas.

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Dezember 17th, 2009 at 3:44 pm

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Volunteering over the internet

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onlinevolunteering

Für alle, die sich schon mal ehrenamtlich betätigen wollten, dazu aber möglichst das Haus nicht verlassen wollen, gibt es neue Möglichkeiten. Auf http://www.onlinevolunteering.org kann man online unterstützend tätig sein, als Berater, Übersetzer, Redakteur, …

Tipp von Kathi: http://free-blog.in/Kathiunterwegs/

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Dezember 16th, 2009 at 10:06 pm

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Die Zukunft unserer (Arbeits-)Welt (1)

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Dezember 16th, 2009 at 7:51 pm

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COP15: Reclaim Power March – treehuggertv

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Quelle:http://www.youtube.com/user/treehuggertv

Mehr Info: http://bit.ly/5KYuSA

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Dezember 16th, 2009 at 12:55 pm

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